Aufgaben

Was passiert im Schafprojekt?

 

Jeden Tag wird die Herde auf Vollständigkeit und Gesundheit überprüft. Die Wassertröge werden kontrolliert und aufgefüllt. Der tägliche Wasserbedarf kann im Sommer 300 Liter überschreiten. Außerdem müssen die Zäune auf eventuelle Schäden geprüft werden.  

 

Zur weiteren Betreuung zählen zudem eine jährliche veterinärmedizinische Untersuchung, die Schur und das Schneiden der Klauen. In den Wintermonaten steht ein Stall zur Verfügung, in den die Schafe gebracht werden können, falls sie wegen einer geschlossenen Schneedecke auf den Weiden kein Futter mehr finden. Für diesen Fall müssen natürlich Wasser, Stroh und Heu zur Fütterung bereitgestellt werden.

 

Im Spätherbst wird ein Teil der Herde geschlachtet und die entsprechende Anzahl im Frühjahr nachgekauft. Der Herdenerhalt erfolgt somit ohne Lammung.

 

Neben der Beschäftigung mit den Tieren gibt es viel Arbeit auf den Flächen. Auf stärker verbuscht gewesenen Flächen, bei denen die Gehölze entfernt wurden, müssen im Winterhalbjahr die trotz Verbiss nachgetriebenen Gehölze oft noch ein oder zwei Jahre lang wieder beseitigt werden, damit die Gehölze nicht wieder die Oberhand gewinnen.

 

Im Sommerhalbjahr erfolgt das Monitoring: die Untersuchung von Bestand und Entwicklung der Vegetationsstruktur, vorkommender Blütenpflanzen, Käfer oder Spinnen.

 

Nicht zuletzt umfasst die Projektarbeit als weiteren Schwerpunkt die Öffentlichkeitsarbeit.

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