NABU Halle-Saalkreis

Willkommen auf unserer neuen Internetseite

 

Nun endlich können wir ihnen auf unserer neuen Seite unsere Arbeit und Ergebnisse in einem neuen Erscheinungsbild präsentieren. Einige Menüpunkte müssen noch bearbeitet werden, andere sind bereits fertig. So können sie sich bereits umfassend über unsere grösseren Vorhaben, wie unser Biotoppflegeprojekt mit Schafbeweidung und unsere Aktivitäten zur geplanten Westumfahrung von Halle, der A 143 und der Fachgruppe Mykologie informieren.

Bedanken möchten wir uns bei uns nicht zuletzt bei unseren Mitarbeitern, die sich in all den Jahren um die Pflege unserer voherigen Homepage gekümmert haben.

 

Schauen sie sich um, auf unser neuen Seite!

Ihr Regionalverband Halle/Saalkreis

 

 

Landschaftspflege durch Schafbeweidung

Umfassende Informationen zum Landschaftspflegeprojekt finden sie in der Navigationsleiste unter Schafprojekt. Hier erfahren sie mehr...

In Notfällen sind die für die Schafbetreuung und -versorgungen verantwortlichen Mitarbeiter unter der Telefonnummer: 015788324704 zu erreichen. Für alle weiteren Nachfragen bitten wir sie, den NABU Regionalverband in Halle zu Kontaktieren.

Aktuelles

Dienstag, 12.04.2016, 19.00 Uhr

Vortrag: "Pilze- Essbar, ungenießbar, giftig", 

Sozialstation Alte Hallesche Straße 1 Bennstedt

Vortragender:  R. Knoblich

 

Sonntag, 01.05.2016, 14.00 Uhr

Frühjahrsführung durch den Park Dieskau; Treffpunkt: Schlossplatz,

(Abfahrt 13:23 Uhr Halle ZBO Buslinie 358; (Bstg. 3) Ankunft: Dieskau

13:43 Uhr).

Es führen: Jens Stolle und Dr. Götz Meister.

 

 

weitere Termine...

Dreikönigstag entlang der Saale

 

Der Naturschutzbund (NABU), Regionalstelle Halle-Saalkreis, nutzt jedes Jahr den letzten Tag der Feiertagsserie, den 6. Januar (Epiphanias/Hl. Drei Könige), für eine Exkursion.

 

Dieses Jahr traf man sich an der Straba Haltestelle Talstraße und es ging in Richtung Lettin entlang der Saale über den Ochsenberg und die Brandberge.

 

Foto: M. Starke

Foto: Dr. V. Schmidt

 

 

Kopfweiden nördlich der Brandberge nach notwendigen Pflegemaßnahmen:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Foto: M. Starke

 

 

Pflegeeinsatz gemeinsam mit der Hochschule Anhalt

Am 21. November 2015 trafen sich Freiwillige von unserem Regionalverband mit Frau Sandra Dullau und zahlreichen Studierenden des Studiengangs Naturschutz und Landschaftspflege von der Hochschule Anhalt zum Pflegeeinsatz am Saalehang nahe der Pögritzmühle westlich von Wettin. Dieser Trockenhang gehört zum Flächennaturdenkmal „Geologischer Aufschluß und Trockenrasen bei Wettin“. Die überregionale Bedeutung dieses Bereichs ergibt sich einerseits durch den geologischen Aufschluss des Übergangsbereichs der Zechsteinsedimente wie Kalkstein und Kupferschiefer zu den Konglomeratgesteinen des Oberrotliegend. Zum anderen finden sich auf dem überwiegend südexponierten Kalkstandort sehr artenreiche Trockenrasen mit botanischen Highlights wie Adonisröschen, Fels-Steppenkresse, Nadelröschen und Goldhaar-Aster und ebenso zahlreichen angepassten Insektenarten. Nach Jahrzehnten des Brachliegens und einer größeren durch den Landkreis Saalekreis in den vergangenen Jahren initiierten Entbuschungsmaßnahme wurde die Fläche seit diesem Jahr in unser System der Schafbeweidungsflächen integriert und wird nun künftig jährlich mit Schafen beweidet. Hierfür waren und sind weitere umfangreiche Arbeiten zum Zurückdrängen der aufgekommenen Gehölze erforderlich. Das war auch der Arbeitsschwerpunkt unseres Einsatzes. Nach über 4 Stunden Arbeit, der zwar verspätetem, aber keinesfalls zu spät gekommenen Verpflegung und einer passenden Glühweinmotivierung war dann schließlich das Tagesziel geschafft. Für den enormen Fleiß möchten wir uns bei allen Beteiligten und für die umfangreichen Vorbereitungsarbeiten insbesondere bei Sandra Dullau und Martina Hoffmann herzlich bedanken.

GEO-Tag der Artenvielfalt 2015

Der diesjährige GEO-Tag der Artenvielfalt wurde im Rahmen des Schafbeweidungsprojektes im Dieskauer Park bei Halle durchgeführt. Ein größerer Teil der Untersuchungen zur Biodiversität fanden auf den Beweidungsflächen des NABU-Projektes statt, doch auch die die angrenzenden Waldflächen, der Mühlgraben und die Teiche wurden in die Untersuchungen einbezogen. Die Artenlisten aller dort an diesem Tag nachgewiesenen Tier- und Pflanzenarten sind nachzulesen auf der Seite naturgucker.de.

Wir möchten uns recht herzlich bei allen Beteiligten: Herr Händel, Herr Knoblich, M. Leo, S. Niegel, Dr. V. Neumann, A. Neyenhuys, Dr. V. Schmidt, Dr. Schönbrodt, J. Stolle,  S. Voigt  sowie Frau Wagner und den Kindern der 6. Klasse des Giebichenstein-Gymnasiums Halle für ihre Unterstützung bedanken.

Dreikönigstag in der Dölauer Heide

Der Naturschutzbund (NABU), Regionalstelle Halle-Saalkreis, nutzt jedes Jahr den letzten Tag der Feiertagsserie, den 6. Januar (Epiphanias/Hl. Drei Könige), für eine Exkursion in die Dölauer Heide am Westrand der Stadt Halle.

 

Die zwölf Raunächste waren eben vorüber, da zeigte sich das neue Jahr in schönstem, verheißungsvollem Glanz und lud zur Eröffnung der Wandersaison. Die diesjährige Exkursion der Regionalstelle Halle-Saalkreis  des NABU startete am Bahnhof Nietleben mit zwölf TeilnehmerInnen. Die Route führte zunächst zum Heidesee, von dort zur „Plantage“, einer Streuobstwiese, auf der alte Kirschbäume wachsen und die, so wusste der kundige Führer, Dr. Volker Schmidt, zu berichten, jetzt unter der aktiven Pflege der Stadt steht. Er erzählte auch davon, wie schwer es ist, Streuobstwiesen nicht nur zu schützen, sondern auch zu pflegen. In diesem Zusammenhang verwies er auf die hohe landschaftspflegerische Bedeutung der Schafbeweidung. Ursprünglich diente ja der Raum zwischen den hochstämmigen und locker stehen Bäumen als Weideland. Mit dem flächendeckenden Aussterben des rentablen Schäfereiwesens ist die Pflege dieser Wiesen bedroht. Dr. Schmidt berichtete, dass der NABU selbst eine Schafherde hält, die vom Zuwachsen bedrohte Landschaftsteile beweidet.

 

Nächste Station war die alte Granauer Kirche, die heute nur noch eine Ruine ist. Der Ort Granau selbst existiert lange nicht mehr, er ist nach der Brandschatzung im Dreißigjährigen Krieg verlassen worden und wüst gefallen. Das wissen wir nicht zuletzt aus dem Werk von Schultze-Galléra (1865-1945), einem der bedeutenden Heimatforscher in Halle und dem Saalekreis. Er liegt auf dem Granauer Friedhof begraben, so auch Erich Neuß (1892-1982), der zweite bedeutende Heimatforscher Halles. Just am 6. Januar ist der 150. Geburtstag Schultze-Galléras, über dessen Leben und Werk Dr. Schmidt in der Granauer Kirchruine den TeilnehmerInnen einiges Wissenswerte zu erzählen wusste.

 

Weiter ging es durch den Hohlweg hinauf zum Heiderand und dann Richtung Westen zum Lintbusch, wo die halleschen Lintwürmer hausen offenbar einst ein Schlangen reiches Gebiet der Heide (im Mittelhochdeutschen heißt „Lint“ Schlange). Am Rande des Lintbusches zeigte sich ein Missstand, das an vielen Stellen im Saalekreis anzutreffen ist: Die landschaftlich genutzte Fläche reicht hart bis an den Weg, der am Waldrand entlang führt. Einen Ackerrandstreifen sucht man hier vergebens und wer weiß, ob man nicht auch den Weg demnächst vergebens sucht.

 

Vom Westzipfel des Lintbusches aus tat sich ein atemberauender Blick in den Vorharz auf: Die großen Kaliabraumhalden von Teutschenthal standen gewaltig im dunstigen Nachmittagslicht und kündeten wie auch der Romonta-Schornstein in Amsdorf von der Gefährdung dieser beeindruckenden Landschaft.

 

Ein schöner Gang.

GEO-Tag der Artenvielfalt

 

Aktion des NABU Halle-Saalkreis zum „GEO-Tag der Artenvielfalt“ bei Niemberg

 

An einem verabredeten Tag im Juni gemeinsam mit Experten und interessierten Laien, Schulklassen, Vereinen etc. in einem selbst gewählten Gebiet die biologische Vielfalt erkunden und dabei möglichst viele Arten entdecken: Das ist die rahmengebende Idee des seit 1999 vom Magazin GEO initiierten und inzwischen deutschlandweit bekannten „GEO-Tags der Artenvielfalt“.

 

In diesem Jahr möchte sich der NABU Halle/ Saalkreis mit einer eigenen Aktion einbringen, um öffentlichkeitswirksam auf die Vielfalt buntblütiger Mager- und Trockenrasen hinzuweisen. Um deren Schutz bemüht sich der Verein insbesondere seit der Anschaffung einer eigenen Schafherde 2009 und pflegt seitdem mittels einer wieder eingeführten Beweidung – angelehnt an die historische Bewirtschaftung – zahlreiche durch Brache und Gehölzaufwuchs gefährdete Trocken- und Magerrasenflächen. Ein Teil der NABU-Projektflächen liegt im Natura 2000-Gebiet (europäisches Schutzgebiet) „Porphyrkuppen Burgstetten bei Niemberg“, das ausdrücklich zum Schutz dieser Trockenlebensräume etabliert wurde.

 

Am Freitag, 13. Juni startet der Aktionstag ab 9:00 Uhr an den Porphyrhügeln an der Straße Oppin – Niemberg. Bis zum Nachmittag sind Artengruppenexperten für Vögel, verschiedene Käfergruppen, Spinnen, Heuschrecken, Tagfalter, Schwebfliegen, Zikaden, Blütenpflanzen, Moose und verschiedene Pilzgruppen vor Ort, beispielsweise Frau Dr. Schneider und Herr Hendel von den Zoologischen Sammlungen an der MLU, die ehemaligen Mitarbeiter des Instituts für Zoologie Dr. Neumann und Dr. Witsack, Herr Dr. Musche vom UFZ, Herr Niegel vom LvwA, Herr Schönbrodt vom Ornithologischen Verein wie auch Frau Richter, Herr Knoblich, Herr Voigt und Herr Stolle vom NABU Halle-Saalkreis. Außerdem mit dabei sein werden die 2. und 3. Klasse der Evangelischen Grundschule Oppin. Weitere interessierte Mitstreiter sind herzlich willkommen und können kostenlos spontan oder unter vorheriger Anmeldung (0345/2021618 oder 0173/8480530 oder E-Mail: nabuhalle@t-online.de) teilnehmen. Der zentrale Anlaufpunkt wird vor Ort an der Straße Oppin – Niemberg etwa 0,5 km westlich Niemberg (verbreiterter Straßenabschnitt neben dem Porphyrhügel) sein.

 

Die Ergebnisse der Artinventur werden nachfolgend im Internet veröffentlicht.

 

GEO-Tag: mehr...

 

 

 

Umwelt- und Fahrradaktionstag 2013

 

 

Der Umwelttag 2013 fand am 1. Juni auf dem halleschen Marktplatz statt.

Der NABU RV Halle/Saalkreis hat sich auch dieses Jahr wieder mit einem Stand (zusammen mit dem UFU) beteiligt.

Der Renner dieses Jahr waren unsere 3 Schafe. Besonders für die Kinder war es eine Abwechslung neben dem vielen Infomaterial der verschiedenen Stände mal unsere „Rasenmäher auf 4 Beinen“ zu bewundern. Leider war es am Vormittag noch ziemlich verregnet, sodass unsere Schafe sich lieber im trockenen, mit viel Stroh ausgelegtem Hänger aufhielten, anstatt in das abgezäunte Rund zu kommen. Aber am Nachmittag kam die Sonne und unsere 3 „Mustertiere“ wurden immer mutiger und haben sich an den sonst in ihrem Schafleben nicht so vorhandenen Trubel gewöhnt.

Die Schafe sind ein Teil unserer großen Schafherde (ca. 40-60 Tiere) die in Halle und im Saalekreis zur Landschaftspflege auf Rest – und Splitterflächen eingesetzt werden. Durch Schafbeweidung werden naturschutzfachlich wertvolle Flächen vor Verbuschung bewahrt und es werden konkurrenzschwache seltene Wiesenarten gefördert. Die Allerweltsarten werden durch die Schafe gefressen.

Ein weiterer Höhepunkt an unserm diesjährigen NABU-Stand war eine selbstgebastelte Giftgastonne, natürlich ohne Inhalt! Hier konnten Kinder und auch Erwachsene mal so richtig Krach machen und drauf schlagen. Als Belohnung gab es noch einen schönen Aufkleber mit Vögeln vom Ornitologischen Verein Halle.

Unsere Spendenbüchse ist beim Umwelttag etwas dicker geworden, aber zur Verwirklichung unserer vielfältigen Naturschutz- und Landschaftspflegeprojekte müssen wir weiter fleißig sammeln und nicht locker lassen.

Der Umwelttag 2013 war wieder einmal eine gute Möglichkeit unseren Verein und unsere Projekte vorzustellen und mit vielen naturschutzinteressierten Menschen (Große und Kleine) ins Gespräch zu kommen. Wir freuen uns schon auf den Umwelttag 2014!

 

NABU RV Halle/Saalkreis

Uta Teuchtler

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