Willkommen beim NABU Halle / Saalkreis

Der NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt. Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.


Baumschutzsatzung für Halle

An 28. März 2024 ist die neue Baumschutzsatzung für die Stadt Halle (Saale) in Kraft getreten. Im Vergleich zur vorherigen Satzung ist damit der Schutz von Stadtbäumen teilweise ausgeweitet worden: So sind nach der neuen Satzung nunmehr auch fremdländische Baumarten geschützt. Nicht umgesetzt wurde der Vorschlag des NABU, die Baumschutzsatzung zu einer Gehölzschutzsatzung auszuweiten. Großsträucher, Hecken sowie Rank- und Klettergehölze werden leider auch von der neuen Satzung nicht geschützt.

 

Baumschutzsatzung der Stadt Halle

 

Stellungnahme des NABU zur Entwurfsfassung der neuen Baumschutzsatzug


neu erschienen: NABU-Kalender 2024

Der NABU-Kalender "Landschaftspflege mit Biss 2024" ist jetzt erschienen und kann kostenlos im Büro des NABU Halle/Saalkreis bezogen werden. (Kontakt)

Anknüpfend an den Kalender von 2022 gibt der aktuelle Kalender 2024 weitere Einblicke in die Tierische Vielfalt auf den Weideflächen des NABU-Beweidungsprojektes. Eindrücke vom aktuellen Kalender erhalten sie hier.

 


Offener Brief des NABU zu den "Lichterwelten" im Zoo Halle

Halle, 06.12.2023

In einem Offenen Brief an den Bürgermeister der Stadt Halle und an den Direktor des Halleschen Bergzoos kritisiert der NABU das erneut für die Wintermonate geplante Spektakel der "Lichterwelten" im Zoo Halle. Nach Ansicht des NABU entfernt sich der Zoo Halle mit derartigen "Events" immer mehr von seinen eigentlichen Aufgaben: der naturkundlichen Bildung, Forschung und der naturnahe Erholung. Mit den Anforderungen an eine artgerechte Haltung der Zootiere und an den Tierschutz ist ein solches Spektakel nicht vereinbar.

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Offener Brief des NABU zu den "Lichterwelten" im Bergzoo Halle im Wortlaut
Offener Brief Lichterwelten.pdf
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Neue Streuobstwiese bei Brachstedt

Staatssekretär Eichner pflanzt ersten Baum für NABU-Projekt

Brachstedt/ Saalekreis, 13.11.2023

Als Auftakt für ein Artenschutzprojekt des NABU Halle/Saalkreis hat Umweltstaatssekretär Dr. Steffen Eichner  gemeinsam mit NABU-Projektleiter Jens Stolle den ersten Baum für eine neue Streuobstwiese auf dem Günthersberg bei Brachstedt gepflanzt.

Streuobstwiesen gehören zu den artenreichsten Lebensräumen in Mitteleuropa, sind aber aufgrund von Nutzungsaufgabe stark im Rückgang begriffen. Im Rahmen der Artensofortförderung finanziert das Umweltministerium Sachsen-Anhalt ein aktuelles NABU-Projekt, in dem nicht nur Feuchtwiesen und Trockenrasen gepflegt, sondern auch Streuobstwiesen am Petersberg und bei Brachstedt neu angelegt bzw. erweitert werden.

 

Zur vollständigen Pressemitteilung


Städtischen Baumbestand erhalten!

Offener Brief an den Bürgermeister der Stadt Halle zu stetigen Baumfällungen im Stadtgebiet

Halle, 24.11.2023

Anlässlich der erneuten Planungen von Baumfällungen im Stadtgebiet (momentan am Unterberg und ehemaliger Schorre) wendet sich der NABU mit einem Offenen Brief an den Bürgermeister der Stadt Halle. Der NABU und andere Umwelt- und Kultur-Vereine in Halle betrachten mit großer Sorge den zunehmenden Verlust unserer letzten städtischen Naturschätze. Aktuell sind in der Halleschen Innenstadt Baumbestände am Unterberg und an der ehemaligen Schorre durch Bauüläne bedroht. Der NABU forder, den städtischen Baumbestanbd zur erhalten, für Neubauten vorrangig bereits versiegelte Flächen zu nutzen oder bei der Modernisierung alter Bausubstanz die vorhandenen grünen Strukturen zu erhalten.

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Offener Brief des NABU an den Bürgermeister im Wortlaut
Offener_Brief_Baumfällungen.pdf
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Ausstellung "Landschaftspflege mit Biss"

NABU-Beweidungsprojekt präsentiert sich im Halleschen Rathaus

Oktober 2023

Die Wanderausstellung zum Schafbeweidungsprojekt des NABU kann im Oktober im Halleschen Rathaus (1. Etage) beesichtigt werden.

Am 04. Oktober 2023 um 16:30 Uhr laden wir herzlich zur Eröffnung ein.

Mehr Infos zur Ausstellung hier.


Aufruf zur Petition

Stadtbäume in Halle erhalten!

 

Der Stadtrat von Halle hat eine vollständige Bebauung des derzeitigen Parkplatzes in der Großen Brauhausstraße und ebenso umfangreiche Umbauten auf dem Gelände der ehemaligen „Schorre“ genehmigt.

Dafür sollen zahlreiche gesunde und teilweise alte, schützenswerte Laubbäume gefällt werden vgl. auch MZ vom 20.6.2023 „Investor will Linden fällen“. Dagegen wendet sich der NABU-RV Halle/Saalkreis gemeinsam mit der Initiative „Bürgerinnen für Bäume“, dem BUND und zahlreichen Halleschen Bewohnern.

 

Eine 1. Protestaktion am 22.7.2023 und der Start einer Petition (mit bisher mehr als 2.400 Unterstützenden) gegen die Fällungen zeigen, dass sehr viele Bürger mit den Entscheidungen des Stadtrates nicht einverstanden sind und eine Nachbesserung fordern.

Link zur Petition:
https://www.openpetition.de/petition/online/fuer-den-erhalt-der-linden-in-der-grossen-brauhausstrasse-in-halle-saale

 

Mehr Information finden Sie hier.

 


"Landschaftspflege mit Biss" (ELER Beweidungsprojekt)


Newsletter 2023

Der NABU Halle/ Saalkreis berichtet

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NABU_HalleSaalkreis_Newsletter_2023_01.p
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Mitmachaktion

Bäume in Halle erkunden

 Sind Ihnen in der Stadt Halle (Saale) bemerkenswerte Bäume aufgefallen?

Übermitteln Sie Ihre Beobachtungen an den NABU. Mit dieser Aktion soll u.a. die Liste der Baum-Naturdenkmale aktualisiert und vervollständigt werden.

 

Mehr Infos zur Baum-Aktion


EU-Beschwerde wegen Autobahnbau

NABU rügt Verletzung von Europarecht durch A 143

Brüssel, 4. November 2022

Wegen des Baus der Autobahn A 143 reicht der NABU Deutschland gemeinsam mit der Bürgerinitiative-Saaletal Beschwerde bei der EU-Kommission gegen die Bundesrepublik Deutschland ein.

Die EU-Beschwerde adressiert unter anderem strittige Fragen des Europarechts, die bei der Gerichtsverhandlung über den Bau der A 143 am Bundesverwaltungsgericht im Jahr 2018 und 2019 aufgetreten sind. Aufgrund der ungeklärten Rechtslage hätten diese Fragen dem Europäischen Gerichtshof vorgelegt werden müssen.

Wenn die Beschwerden erfolgreich sind, könnten entsprechende Urteile des Bundesverwal-tungsgerichtes zu korrigieren sein, darunter auch das Urteil zum Bau der A 143.

 

Pressemitteilung der BI-Saaletal zur EU-Beschwerde

 

Information des NABU-Deutschland zur EU-Beschwerde


Braunkehlchen ist "Vogel des Jahres 2023"

Stark gefährdeter Wiesenbrüter gewinnt die Vogelwahl

Das digitale Wahlbüro für den „Vogel des Jahres 2023“ ist geschlossen und der Gewinner steht fest: das Braunkehlchen! Feldsperling, Neuntöter, Trauerschnäpper und Teichhuhn folgtem mit weitem Abstand auf den stark gefährdeten Wiesenbrüter.

 

Mit mehr als 5000 Kilometern Flugstrecke ist das Braunkehlchen ein wahrer Langstreckenzieher. Bei uns angekommen, lebt und brütet der kleine Vogel gerne in blütenreichen Wiesen und Brachen. Da diese Lebensräume bei uns jedoch immer mehr schwinden, ist das Braunkehlchen inzwischen stark gefährdet.

 

Mehr Informationen zum Braunkehlchen und zur Vogelwahl


Unterstützer*Innen für den NABU gesucht

Wenn es in den kommenden Wochen an den Türen der Bürger*Innen klingelt, sind das Mitarbeiter der Firma Wesser im Namen des NABU RV Halle/Saalkreis, gut erkennbar an ihren blauen Jacken und T-Shirts mit NABU-Logo und ihrem Mitarbeiterausweis. Sie sind auf der Suche nach Unterstützern für die lokalen NABU-Projekte.

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Vollständige Mitteilung
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Steinschüttungen an der Saale bleiben verboten

Oberverwaltungsgericht gibt NABU recht

Die von der Stadt Halle begonnenen Steinschüttungen an den Ufern der Saale dürfen nicht fortgesetzt werden. Mit Beschluss vom 11. Juli 2022 hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) Sachsen-Anhalt solche Steinschüttungen nunmehr im gesamten Stadtgebiet untersagt. Dieses Verbot gilt nunmehr auch außerhalb von Schutzgebieten. Die Steinschüttungen dürfen nicht fortgesetzt werden, solange sie nicht einer Prüfung auf Verträglichkeit mit den Schutzzielen der europäischen Schutzgebiete an der Saale unterzogen worden sind.

Der NABU appelliert nun an die Stadtvertretung, auf weitere Steinschüttungen zu verzichten und - wo dies überhaupt nötig ist -  alternative und naturnähere Möglichkeiten zur Befestigung der Flussufer zu prüfen.

 

Zur vollständigen Pressemitteilung


Wir suchen Dich als BFD-Mitarbeiter.


Info- und Notruftelefon zum Schafbeweidungsprojekt

In Notfällen sind die für die Schafbetreuung und -versorgungen verantwortlichen Mitarbeiter unter der Telefonnummer: 0157-88324704 zu erreichen. Für alle weiteren Nachfragen bitten wir Sie, den NABU Regionalverband in Halle zu kontaktieren.