Willkommen beim NABU Halle / Saalkreis

Der NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) möchte Menschen dafür begeistern, sich durch gemeinschaftliches Handeln für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt. Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere Arbeit vorstellen und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft entwickeln.


Inhalte dieser Seite


Die nächsten Termine


Sa. 20.06.2026, 10:00 Uhr

Pilzwanderung in Rödel (Unstrut)

Exkursion mit W. Brandt, S. Ziegler

Treffpunkt: Parkplatz am Bahnhof Freyburg

 


Mo. 22.06.2026, 18:00 Uhr

Knollenblätterpilze, Dachpilze, Scheidlinge

Vortrag von W. Brandt

Wo? Kurt-Mothes Hörsaal des Leibniz-Institutes für Pflanzenbiochemie Halle (IPB), in 06120 Halle, Weinberg 3

Voranmeldung nicht nötig

 



Sa. 18.07.2026, 08:00 Uhr

Exkursion zu den Bienenfressern in der Franzigmark

Leitung: Wolfram Riech

Treffpunkt: Umweltzentrum Franzigmark

Bitte Voranmeldung bis 04.07.2026 unter [email protected]

weitere Infos

 


Sa. 26.09.2026, 09:00-16:00 Uhr

NABU Halle beim bunten Herbstmarkt

weitere Infos folgen

 




Aktuelle Meldungen

Museumsnacht in Merseburg

Samstag, 25. April 2026, 18 bis 22 Uhr

Mit Kreativstationen, Live-Musik und kulinarischen Angeboten und einer Führung durch unsere Sonderausstellung haben haben wir mit 600 Besucher*innen eine schöne Museumsnacht verlebt.


Umwelttag 2026 auf dem Marktplatz

Am 25.04.2026 durften wir Eure Fragen beantworten und mit Euch ins Gespräch kommen über Naturschutz, Umweltpolitik & co.

Auch mit dabei: unsere Untergruppe Halle Pflanzt und die neue NAJU-Hochschulgruppe, über die ihr hier bald mehr erfahren werdet.

📷: Jens Schlüter Photography


Schafe im Museum

noch bis 31.05.2026, täglich von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr im Schlossmuseum Merseburg

Pünktlich zum Frühjahrsbeginn durften Besucher*innen erstmals die Ausstellung „Naturschätze bewahren – Europäisches Naturerbe im Saalekreis und in Halle“ besichtigen.


Einladung zur Mitgliedsversammlung 2026

Am Donnerstag, 16.04.2026 um 17.00 Uhr in der Gartenanlage „Haus am Fuchsberg“

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Einladung Mitgliederversammlung 2026-1.p
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Naturschätze bewahren – Europäisches Naturerbe im Saalekreis und in Halle

Die Ausstellung „Naturschätze bewahren – Europäisches Naturerbe im Saalekreis und in Halle“ präsentiert die außergewöhnliche Vielfalt und Schutzwürdigkeit regionaler Lebensräume. Vom 21. März bis 31. Mai 2026 zeigt das Kulturhistorische Museum Schloss Merseburg eindrucksvolle Fotografien und Einblicke in seltene Tier- und Pflanzenarten sowie in Maßnahmen zur Landschaftspflege und zum Naturschutz. Erhalten Sie Einblick in die Naturschutzarbeit der NABU-Regionalverbände Halle/Saalkreis und Merseburg. Die Ausstellung macht sichtbar, wie wertvoll diese einzigartigen Ökosysteme sind und welche Bedeutung ihr Erhalt für zukünftige Generationen hat.

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Baumfällungen der Stadt Halle

Baumfällliste Dezember 2025 - Januar 2026

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Baumfällliste November 2025

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Baumfaellliste-4.pdf
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Baumfällliste Oktober-November 2025

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Quelle: https://buergerinfo.halle.de/to0040.asp?__ksinr=21298
Baumfaellungen_fuer_den_13_11_25.pdf
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Baumfällliste September-Oktober

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Quelle: https://buergerinfo.halle.de/to0040.asp?__ksinr=21297
Baumfaellliste.pdf
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And the winner is...

Das Rebhuhn ist "Vogel des Jahres 2026"

Die Wahl zum "Vogel des Jahres 2026" hat einen eindeutigen Gewinner: Ab Januar 2026 löst das Rebhuhn den bisherigen Jahresvogel, den Hausrotschwanz, ab. 

 

Mit seiner Wahl wurde eine bedrohte Spezies ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt, die stellvertretend für den Verlust von Biodiversität in landwirtschaftlich geprägten Lebensräumen steht.

 

Bei der sechsten öffentlichen Vogelwahl von NABU und LBV hatten sich 184.044 Menschen beteiligt – ein neuer Rekord!

 

Mehr zum Rebhuhn und zur Aktion "Vogel des Jahres" gibt's hier.



Schafe im Finanzamt

Fotoausstellung zu unserem Schafbeweidungsprojekt hat in Merseburg Halt gemacht

Unsere Ausstellung zeigt die Schafe unseres Beweidungsprojekts „bei der Arbeit“ und begleitet sie mit Fotos durch das Jahr. Sie macht dabei jedes Mal an einem anderen Ort Station – diesmal an einem für Schafe vielleicht etwas ungewohnten Ort: nämlich dem Finanzamt Merseburg.

 

Was machen unsere Schafe im Winter? Was fressen sie am liebsten? Und wie helfen sie uns, wichtige Naturflächen zu erhalten und zu pflegen? Die Fotos von NABU-Ehrenvorsitzendem  Dr. Volker Schmidt haben mit einem Rundumblick für das Ökosystem, aber auch für die kleinen Schönheiten der Natur die Antworten darauf eingefangen. 


Der NABU Halle/Saalkreis trauert um sein Mitglied Rudolf Knoblich

Uns erreichte die traurige Nachricht, dass unser langjähriges NABU-Mitglied

 

Herr Rudolf Knoblich (1936 – 2025)

 

im April 2025 im Alter von 89 Jahren verstorben ist.

 

Rudolf Knoblich war fast 50 Jahre als Pilzberater in Halle ehrenamtlich tätig. Bis 2021 leitete er die Fachgruppe Mykologie, die sich seit 1990 unserem Regionalverband des Naturschutzbundes angeschlossen hatte. Als stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes der Pilzsachverständigen in Sachsen-Anhalt engagierte sich Rudolf Knoblich viele Jahre für den Austausch mit den Pilzberatern des Landes. In verschiedensten Publikationen (z.B. im „Boletus“, Mitarbeit an der  „Roten Liste Sachsen-Anhalt“ Großpilze, Tagespresse), öffentlichen Vorträgen und Exkursionen vermittelte er wertvolle Fachkenntnisse, um die interessierte Bevölkerung zu schulen und damit Pilzvergiftungen vorzubeugen.

 

Leider war es ihm nicht mehr vergönnt, an der Jubiläums-Frühjahrstagung zu 110 Jahren öffentliche Pilzberatung in Sachsen-Anhalt; 30 Jahren LVPS und 70 Jahren Mykologische Fachgruppe Halle teilzunehmen, deren Vorbereitung er noch aktiv unterstützte.

 

 

Wir werden Rudolf Knoblich in ehrender Erinnerung behalten.


"Faktencheck Artenvielfalt" erschienen

Am 1. Oktober 2024 erschien mit dem „Faktencheck Artenvielfalt“ ein umfassender Zustandsbericht zur biologischen Vielfalt in Deutschland. Das Buch liefert Fakten zur aktuellen Lage, analysiert Trends, Treiber und Handlungsoptionen für die Naturschutzpolitik. Es kann sowohl käuflich erworben werden, ist aber auch als Datei kostenfrei verfügbar. Nähere Informationen sind über die NABU-Seite zu erhalten oder hier im Original nachlesbar.

Hinweis: Bild verlinkt

 

 


Klage gegen Autobahn A 143 eingereicht

Leipzig, 23. September 2024:

Gemeinsam mit der Bürgerinitiative Saaletal e.V. hat der NABU Regionalverband Halle/ Saalkreis e.V.  beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig Klage gegen den Bau der Autobahn A 143 eingereicht. Die BI Saaletal und der NABU fordern den sofortigen Baustopp der Autobahn A 143 nordwestlich von Halle und ein Verbot der Inbetriebnahme der Autobahn.

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Pressemitteilung: Klage gegen A 143
PM-A143-Baustopp_2024-09-23.pdf
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Themen und Stellungnahmen

Wölfe in Sachsen-Anhalt: Stabiler Bestand – Verantwortung bleibt

Warum der NABU die Jagdpläne ablehnt und auf Herdenschutz setzt. Zum ganzen Artikel

Wolf in sonniger Landschaft - Foto: Heiko Anders
Wolf in sonniger Landschaft - Foto: Heiko Anders

Hitzecheck der DUH: NABU fordert die Stadt Halle auf, tätig zu werden

Mit der Aufforderung, den Anteil der Versiegelung im Halleschen Stadtgebiet wirksam zu reduzieren, wendete sich der NABU Halle/Saalkreis an die Stadtverwaltung Halle.

 

Den ganzen Beitrag gibt es hier: Hitze-Check der Deutschen Umwelthilfe (DUH) für Städte

 


Steinschüttungen zurückbauen

NABU Halle/Saalkreis setzt sich nach wie vor für den Rückbau dieser naturfremden Uferbefestigung ein

Wo besser als direkt auf der Saale kann der NABU auf dieses Thema aufmerksam machen.? Als Teil des Bootskorsos setzt sich der NABU Halle/Saalkreis dieses Wochenende für eine naturnahe Saale ein. 

 

Seit Jahren appelliert der Verband an die Stadtvertretung, alternative und naturnähere Möglichkeiten zur Befestigung der Flussufer zu prüfen, und die bestehenden Steinschüttungen zurückzubauen.

 

Alles zum Thema Steinschüttungen finden Sie hier: Steinschüttungen am Saaleufer

 


Ferienpark am Hufeisensee

Der NABU Halle/Saalkreis weist in seiner Stellungnahme darauf hin, dass die geplante Wakeboard-Anlage sowie die vorgesehenen Gebäude am Westufer des Hufeisensees in geschützten § 30-Biotopen liegen.

 

Neben den im Umweltbericht genannten Röhrichten wurden weitere wertvolle Biotoptypen wie naturnahe Uferbereiche und Verlandungszonen festgestellt, die in den Planungsunterlagen nicht berücksichtigt wurden. Durch den Bau würden empfindliche Lebensräume, darunter ein über 250 m langer Schilfgürtel mit brütenden Vogelarten, erheblich beeinträchtigt.

 

Da weder eine Notwendigkeit noch ein überwiegendes öffentliches Interesse erkennbar ist, fordert der NABU den Verzicht auf die Realisierung der Wakeboard-Anlage am Westufer.

 

Die ausführliche Stellungnahme lesen Sie im PDF.

Zuarbeit Stellungnahme NABU zum Bebauungsplan Nr. 158 „Freizeit und Erholungsraum Hufeisensee“

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Stellungnahme des NABU zum geplanten Bau eines neuen Ferienparks am Hufeisensee
Stellungnahme_Hufeisensee_NABU RV Halle.
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Kahlschlag bei der Naturschutzprojektförderung

Kritik am Entwurf des Haushaltsgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt 2025/2026

Mit dem neuen Haushaltsentwurf plant Sachsen-Anhalt, die Mittel für wichtige Naturschutzprogramme nahezu vollständig zu streichen – ein Schritt, der landesweite Naturschutzprojekte zum Erliegen bringen könnte.

 

Diese Entscheidung widerspricht dem Koalitionsvertrag und gefährdet nicht nur Biodiversitätsstrategien, sondern auch den Erhalt wichtiger Lebensräume und Arten.

 

Hier finden Sie das vollständige Schreiben der Naturschutzverbände.

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Schreiben der Naturschutzverbände zum Entwurf des Haushaltsgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt 2025/2026
Haushaltsgesetz-LSA-2025-26--Umweltaussc
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Hitze-Check der Deutschen Umwelthilfe (DUH) für Städte

NABU Halle/Saalkreis fordert die Hallesche Stadtverwaltung auf, konkrete Ziele zur Entsiegelung und zur Erhöhung des Grünvolumens festzulegen und deren Umsetzung konsequent zu verfolgen

Die Deutsche Umwelthilfe veröffentlichte Ende Juli 2024 die Ergebnisse einer Studie zur Hitze-Belastung in 190 deutschen Städten mit mehr als 50.000 Einwohnern. Fazit: Die Flächenversiegelung ist stark gestiegen und deutlich zu hoch, das ‚Grünvolumen‘ zu gering.

 

Von den drei größten Städten in Sachsen-Anhalt erhielt Dessau-Roßlau mit einem Versiegelungsgrad von 43,29 % und einem Grünvolumen von 3,13 (m³ Grün je m² Fläche) noch die beste Bewertung (Platz 61).

Halle landete mit einem Versiegelungsgrad von 48,54 % und einem Grünvolumen von 2,50 auf Platz 142 (von 190), Magdeburg erhielt auf Platz 156 sogar eine „rote Karte“:  https://www.duh.de/presse/pressemitteilungen/pressemitteilung/zu-viel-grau-zu-wenig-gruen-viele-deutsche-staedte-fallen-durch-im-ersten-hitze-check-der-deutschen/

 

Die Reaktion der Halleschen Stadtverwaltung fällt allerdings merkwürdig aus. Anstelle einer selbstkritischen Einschätzung sieht sich die Stadt „auf einem guten Weg“ zu einem klimaangepassten Stadtumbau. Zitat des Pressesprechers der Stadt: „Unabhängig vom Befund der Umwelthilfe sei es längst das Ziel der Stadtverwaltung, den Grünanteil in Halle zu steigern und Fläche zu entsiegeln oder freizuhalten, wo es möglich sei.“ (MZ vom 1.8.2024). Bei einer Versiegelung der gesamten Altstadt von ca. 90 % ist die bereits vollzogene (Kapellenberg) oder geplante Fällung von Bäumen (Brauhausstraße) deshalb völlig unverständlich. Auch die weitere Versiegelung am Grünen Altstadtring („Flaniermeile“ Robert-Franz-Ring) oder die Aufstellung von Betonschirmen („Reißzwecken“) auf bereits vollständig versiegelter Fläche im Zentrum von Halle-Neustadt stehen in krassem Gegensatz zu den Lippenbekenntnissen und lassen wenig Verständnis für die Erfordernisse erkennen.

 

Unser NABU-RV fordert die Hallesche Stadtverwaltung auf, aktiv zu werden und konkrete Ziele zur Entsiegelung und zur Erhöhung des Grünvolumens festzulegen und die Erreichung dieser Ziele über ein Monitoring nachzuweisen. Ausgehend von der aktuell ermittelten Situation fordern wir eine Reduzierung des Versiegelungsgrades im bebauten Bereich von 48,54% auf unter 45 % innerhalb der nächsten zehn Jahre sowie eine Steigerung des Grünvolumens von 2,5 m³ je m² auf mehr als 4 m³ Grün je m² Fläche. Rund 20 Städte haben diese Zielwerte bereits heute erreicht, darunter z.B. Potsdam und Jena.

 

 

Dr. Annette Trefflich
NABU RV Halle/Saalkreis


Regentonnen an Fallrohren in der Stadt

Antrag des NABU auf Änderung der Stadtordnung

Halle, 28. März 2024

In einem Brief an die Stadt stellt der NABU Halle/Saalkreis den Antrag, die Stadtordnung hinsichtlich verschiedener Probleme nach Starkregenereignissen zu ändern. Dieser verursacht immer wieder das Überlaufen des Mischwasserkanals, wodurch Abwasser in die Saale gelangte. Das führt regelmäßig zu erhöhten Werten gesundheitsschädlicher Keime im Saalewasser, die eine Gefahr für Tier und badende Menschen darstellen.

 

Wenn nun den Gebäudeeigentümern erlaubt würde, Regenauffangbehältern aufzustellen, könnte eine sehr große Menge an Regen zurückgehalten, damit die abfließende Menge an Wasser und ein Überlaufen des Mischwasser-Kanals verringert oder gar verhindert werden. Weitere positive Nebeneffekte: ein Kühleffekt in der Innenstadt, Regenwasser zur Bewässerung von Stadtbäumen und Pflanzkübeln sowie Aufmerksamkeit für Wasserknappheit und den Wasserwert in der Bevölkerung.

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Der Antrag "Regentonnen an Fallrohren" im Wortlauf.
Regentonnen an Fallrohren - Antrag.pdf
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Offener Brief des NABU zu den "Lichterwelten" im Zoo Halle

Halle, 06.12.2023

In einem Offenen Brief an den Bürgermeister der Stadt Halle und an den Direktor des Halleschen Bergzoos kritisiert der NABU das erneut für die Wintermonate geplante Spektakel der "Lichterwelten" im Zoo Halle. Nach Ansicht des NABU entfernt sich der Zoo Halle mit derartigen "Events" immer mehr von seinen eigentlichen Aufgaben: der naturkundlichen Bildung, Forschung und der naturnahe Erholung. Mit den Anforderungen an eine artgerechte Haltung der Zootiere und an den Tierschutz ist ein solches Spektakel nicht vereinbar.

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Offener Brief des NABU zu den "Lichterwelten" im Bergzoo Halle im Wortlaut
Offener Brief Lichterwelten.pdf
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Städtischen Baumbestand erhalten!

Offener Brief an den Bürgermeister der Stadt Halle zu stetigen Baumfällungen im Stadtgebiet

Halle, 24.11.2023

Anlässlich der erneuten Planungen von Baumfällungen im Stadtgebiet (momentan am Unterberg und ehemaliger Schorre) wendet sich der NABU mit einem Offenen Brief an den Bürgermeister der Stadt Halle. Der NABU und andere Umwelt- und Kultur-Vereine in Halle betrachten mit großer Sorge den zunehmenden Verlust unserer letzten städtischen Naturschätze. Aktuell sind in der Halleschen Innenstadt Baumbestände am Unterberg und an der ehemaligen Schorre durch Bauüläne bedroht. Der NABU forder, den städtischen Baumbestanbd zur erhalten, für Neubauten vorrangig bereits versiegelte Flächen zu nutzen oder bei der Modernisierung alter Bausubstanz die vorhandenen grünen Strukturen zu erhalten.

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Offener Brief des NABU an den Bürgermeister im Wortlaut
Offener_Brief_Baumfällungen.pdf
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Aufruf zur Petition

Stadtbäume in Halle erhalten!

Der Stadtrat von Halle hat eine vollständige Bebauung des derzeitigen Parkplatzes in der Großen Brauhausstraße und ebenso umfangreiche Umbauten auf dem Gelände der ehemaligen „Schorre“ genehmigt.

Dafür sollen zahlreiche gesunde und teilweise alte, schützenswerte Laubbäume gefällt werden vgl. auch MZ vom 20.6.2023 „Investor will Linden fällen“. Dagegen wendet sich der NABU-RV Halle/Saalkreis gemeinsam mit der Initiative „Bürgerinnen für Bäume“, dem BUND und zahlreichen Halleschen Bewohnern.

 

Eine 1. Protestaktion am 22.7.2023 und der Start einer Petition (mit bisher mehr als 2.400 Unterstützenden) gegen die Fällungen zeigen, dass sehr viele Bürger mit den Entscheidungen des Stadtrates nicht einverstanden sind und eine Nachbesserung fordern.

Link zur Petition:
https://www.openpetition.de/petition/online/fuer-den-erhalt-der-linden-in-der-grossen-brauhausstrasse-in-halle-saale

 

Mehr Information finden Sie hier.


Mitmachaktion

Bäume in Halle erkunden

 Sind Ihnen in der Stadt Halle (Saale) bemerkenswerte Bäume aufgefallen?

Übermitteln Sie Ihre Beobachtungen an den NABU. Mit dieser Aktion soll u.a. die Liste der Baum-Naturdenkmale aktualisiert und vervollständigt werden.

 

Mehr Infos zur Baum-Aktion


EU-Beschwerde wegen Autobahnbau

NABU rügt Verletzung von Europarecht durch A 143

Brüssel, 4. November 2022

Wegen des Baus der Autobahn A 143 reicht der NABU Deutschland gemeinsam mit der Bürgerinitiative-Saaletal Beschwerde bei der EU-Kommission gegen die Bundesrepublik Deutschland ein.

Die EU-Beschwerde adressiert unter anderem strittige Fragen des Europarechts, die bei der Gerichtsverhandlung über den Bau der A 143 am Bundesverwaltungsgericht im Jahr 2018 und 2019 aufgetreten sind. Aufgrund der ungeklärten Rechtslage hätten diese Fragen dem Europäischen Gerichtshof vorgelegt werden müssen.

Wenn die Beschwerden erfolgreich sind, könnten entsprechende Urteile des Bundesverwal-tungsgerichtes zu korrigieren sein, darunter auch das Urteil zum Bau der A 143.

 

Pressemitteilung der BI-Saaletal zur EU-Beschwerde

 

Information des NABU-Deutschland zur EU-Beschwerde


Steinschüttungen an der Saale bleiben verboten

Oberverwaltungsgericht gibt NABU recht

Die von der Stadt Halle begonnenen Steinschüttungen an den Ufern der Saale dürfen nicht fortgesetzt werden. Mit Beschluss vom 11. Juli 2022 hat das Oberverwaltungsgericht (OVG) Sachsen-Anhalt solche Steinschüttungen nunmehr im gesamten Stadtgebiet untersagt. Dieses Verbot gilt nunmehr auch außerhalb von Schutzgebieten. Die Steinschüttungen dürfen nicht fortgesetzt werden, solange sie nicht einer Prüfung auf Verträglichkeit mit den Schutzzielen der europäischen Schutzgebiete an der Saale unterzogen worden sind.

Der NABU appelliert nun an die Stadtvertretung, auf weitere Steinschüttungen zu verzichten und - wo dies überhaupt nötig ist -  alternative und naturnähere Möglichkeiten zur Befestigung der Flussufer zu prüfen.

 

Zur vollständigen Pressemitteilung



Info- und Notruftelefon zum Schafbeweidungsprojekt

In Notfällen sind die für die Schafbetreuung und -versorgungen verantwortlichen Mitarbeiter unter der Telefonnummer: 0157-88324704 zu erreichen. Für alle weiteren Nachfragen bitten wir Sie, den NABU Regionalverband in Halle zu kontaktieren.